Was bleibt,wenn das Wasserverschwindet?
Ein künstlerisches Forschungsprojekt von Bandi Szidonia

Mit WasserOhne Wasser01Die Abwesenheit des Wassers
Wasser ist nur als Bild anwesend.
In der Installation gibt es kein echtes Wasser.
Ein Spiegel ersetzt das Becken. Ein künstliches Bild rekonstruiert die sichtbare Gegenwart von Wasser.
Die Decke ist kein Druck. Sie ist eine LED-Fläche oder eine Projektion: bewegtes Wasser, das sich langsam in Wüste verwandelt — und der Spiegel darunter wiederholt den Wandel.
Man sieht Wasser, ohne Zugang zu Wasser zu haben.
Das Bild wird zur Erinnerung an eine Ressource, die physisch fehlt.
02Ein Bild der Zukunft
Was bleibt, wenn eine Ressource nur noch als Bild überlebt?
Die Installation ist ein spekulativer Raum aus der nahen Zukunft. Sie stellt sich eine Welt vor, in der natürliche Ressourcen kulturell und visuell gegenwärtig bleiben — reproduziert, ausgestellt, erinnert —, während sie physisch knapp werden.
Man erkennt Wasser und erinnert sich an Wasser. Doch vor einem steht die Spiegelung eines Bildes: Wasser als Simulation, als Erinnerung, als Oberfläche.
03Der Kaktus als Mensch
Der Körper erinnert sich an seine Umwelt.
Die Kaktusskulpturen wirken, als wären sie aus trockener, rissiger Erde geformt. Sie sind nicht dekorativ und nicht botanisch. Sie sind Körper — geformt von extremen Bedingungen.
In Bandi Szidonias Promotionsforschung steht der Kaktus für den Menschen: ein Körper, der sich anpasst, speichert, schützt und verwandelt, um zu überleben.
Er ist kein Symbol der Stärke. Er zeigt, dass das Überleben selbst Spuren am Körper hinterlässt. Wenn sich die Umwelt verändert, verändert sich der Körper mit.
- Anpassung
- Widerstandskraft
- Verletzlichkeit
- Speicher
- Schutz
- Verwandlung
- Überleben
Wie viel von uns ist Anpassung?
Was werden wir, wenn sich die Umwelt verändert?
04Nachhaltigkeit
Was verstehen wir erst, wenn es verschwunden ist?
WirklichkeitSimulation
RessourceErinnerung
NaturKünstliches Bild
AnwesenheitAbwesenheit
AnpassungVerlust
Die Arbeit erklärt nicht. Sie lässt Wasser sehen und enthält es vor — damit das Fehlende gefühlt wird, bevor es verstanden ist.
05Promotionsforschung
Promotionsforschung
Die Forschung untersucht den Kaktus als Sinnbild des Menschen und die Beziehung zwischen Körper, Umwelt, Anpassung, Widerstandskraft, Erinnerung und Überleben.
Was bleibt, wenn das Wasser verschwindet? ist zugleich Kunstwerk und Forschungsinstrument. Die Arbeit verbindet Skulptur, Raum, Spiegelung, künstliche Wasserbilder, den menschlichen Körper, Materialität und Wahrnehmung — und macht die Erfahrung der Besucher zu dem Ort, an dem die Forschungsfrage geprüft wird.
Ziel ist keine endgültige Erklärung. Die Installation ist gebaut, um Fragen zu erzeugen.
06Das Projekt unterstützen
Das Projekt unterstützen
Die Installation entsteht im Rahmen einer Promotion an der West-Universität Timișoara. Für ihre Umsetzung braucht sie Partner, die sich für zeitgenössische Kunst, künstlerische Forschung und die Fragen dieser Arbeit interessieren.
Unterstützung kann Geld sein oder eine Sachleistung: ein Beamer, Spiegelplatten, Material. Jeder Partner wird in der Ausstellung und ihrer Dokumentation genannt.
Was die Installation braucht
5.000 €
12 Wochen ab Produktionsbeginn
01 Skulptur
- Material für vier Kakteen, von der Künstlerin von Hand genäht800 €
- Bodenspiegel, 18 m² Acryl700 €
- Beckenleiter aus Edelstahl350 €
02 Bild
- Beamer, 5.000 Lumen450 €
- Projektionsleinwand mit Rahmen, unter der Decke300 €
- Zwei Bilder und Musik: Wasser und WüsteKünstlerin
03 Aufbau und Dokumentation
- Handwerker: Gestelle, Spiegelboden, Leinwand, Auf- und Abbau1.500 €
- Transport300 €
- Foto- und Videodokumentation400 €
- Reserve200 €
- Licht und AusstellungsraumGalerie
Licht und Raum stellt die Galerie. Preise für Rumänien, bestätigt durch Angebote der Lieferanten. Sachleistungen — ein Beamer, Spiegelplatten, Tage eines Handwerkers — senken den Betrag.
Mögliche Partner
Unternehmen · Sponsoren · Galerien · Stiftungen · Kulturinstitutionen
Projektdossier
Dossier herunterladen (PDF)Partner werden
Unternehmen, Galerien und Stiftungen sind eingeladen, Kontakt aufzunehmen, mit Geld oder mit Material und Technik.